Wir möchten euch jetzt herzlich zur verschobenen Veranstaltung am 15.11. in Untermaßfeld einladen.
Wir haben, gefördert über die Bundesstiftung Aufarbeitung Interviews von jungen Aktiven mit unseren eigenen Zeitzeug*innen durch geführt über ihr jahrzehntelanges Engagement teils von der Stasi überwacht und über die innerdeutsche Grenze hinweg. In Langinterviews haben sie erzählt, in welchen Gruppierungen und unter welchen Bedingungen sie früher aktiv waren, was sie antreibt, und wie aus der Freundschaft zweier Jugendlicher über die Grenze hinweg das Grüne Band entstanden ist, das heute auf dem Weg zum Weltnatur- und -kulturerbe ist.
Bei Kaffee und Kuchen werden wir Ausschnitte der Interviews präsentieren und ins Gespräch kommen. Dabei sein werden Frank Henkel (ehemals junger Naturforscher der DDR), Thomas Wey (der u.a. vom August 1990 in Leipzig erzählen kann) und ich als langjährige Betreuerin Grünes Band Thüringen.
Wir würden uns freuen, euch dort zu treffen. Um Kaffee und Kuchen planen zu können, bitten wir um eine kurze Rückmeldung, wer kommt.
Es geht um spannende Fragen wie:
Was hat euch dazu bewegt, euch jahrzehntelang zu engagieren?
Was bedeutet es, sich damals und heute, in zwei verschiedenen Systemen für eine Welt zu engagieren, in der wir alle friedlich und in einer intakten Natur leben können?
Was hat sich durch die Wende verändert?
Was waren damals die Themen und was sind sie heute?
Welche Mittel des Engagements habt ihr verwendet?
Welche Botschaft würde die ältere der jungen Generation mitgeben und umgekehrt?
Was haben wir eigentlich draus für die Zukunft gelernt?