Probleme, die zu lösen sind:

Düngung im Überschwemmungsbereich bei Walldorf
  • Zur Wasserkraftnutzung, für den Hochwasserschutz und zur landwirtschaftlichen Nutzung befinden sich viele kleine und mittlere Querbauwerke an der Werra. Leider sind diese oftmals noch nicht durchgängig für Fische und Makrozoobenthos.
  • Salzhaltige Abwässer aus dem Bergbau haben zwar abgenommen, führen aber immer noch zu einer extremen Versalzung der Werra und der Weser.
  • Intensive Landwirtschaft in der Flußaue sowie ungenügend breite Ufer-Randstreifen gefährden die Wasserqualität.
  • Durch Bebauung der Flußaue gehen Hochwasserretentionsräume verloren.
  • Im Regionalen Raumordnungsplan sind allein in Thüringen mindestens 6 neue Flußquerungen durch Straßenbau vorgesehen.
  • Kiesabbau in der Werraaue führt zu einer völligen Veränderung des Landschaftbildes, zu Grundwasserabsenkungen und zu einer erhöhten Verdunstung.
  • Durch zu intensiven Bootstourismus in sensiblen Regionen sind Störungen der gewässerspezifischen Tierwelt, z.B. des Eisvogels zu befürchten. Hier müssen Tourismus und Naturschutz in gemeinsamer Verantwortung Lösungen finden.


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